Mittwoch, 28. Dezember 2011

Joomla 1.7 / eventlist 1.0.2, Deutsche Wochentage

Problem:
Seit dem Upgrade auf Joomla 1.7 und dem nötigen Update von eventlist auf die 1.0.2 final wurden die Wochentage auf Englisch angezeigt statt auf Deutsch.

Lösung:
In einem Editor die Datei /components/com_eventlist/views/categories/tmpl/default.php öffnen.

Eine Zeile vor der Zeile “defined( '_JEXEC' ) or die( 'Restricted access' );” einfügen und folgendes eintragen:


setlocale(LC_ALL, 'de_DE@euro', 'de_DE', 'deu_deu');

Die Datei speichern. Das Gleiche mit den weiteren default-php-Dateien der übrigen Unterverzeichnisse von “views” machen. Anschließend werden die Wochentage korrekt auf Deutsch angezeigt.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Intrexx 5 Prof. und Popups im Filewalker

Problem:

Beim Aufruf von Dateien im Filewalker öffnet sich neben dem Downloadmanager des Browsers auch ein leeres Browserfenster ohne Funktion. Nach erfolgtem Download muss man dieses erst wieder schließen.

Lösung:

Im Portalmanager auf den entsprechenden Filewalker gehen, im Reiter Expert (wenn nicht vorhanden, dann über Extras-Einstellungen-Applikationen aktivieren) ein Attribut über das grüne Plus hinzufügen, aus der Liste in der ersten Spalte der neuen Zeile den Punkt “open-popup” auswählen und in der zweiten Spalte den Wert “nein” eintragen.

Freitag, 25. November 2011

UPS mit Ubuntu 10.04

[Baustelle!]

Ziel:

UPS soll Server bei Stromausfall geordnet herunterfahren und außerdem Status-Infos abgeben. In meinem Fall eine HP UPS T1000 G3.

Mittel:

Die zu installierende und konfigurierende Software ist NUT (Network UPS Tools).

Vorgehen:

Meine Basisquelle ist dieser Artikel auf ubuntuusers, der aber in ein paar wenigen Punkten zu ergänzen ist:

1. Paketquelle hinzufügen:

Einige neuere USVs, so meine HP, werden erst ab NUT 2.6.0 unterstützt, in den Standard-Paketquellen von Ubuntu liegt aber nur eine ältere Version vor. Eine neuere für amd64 gibt es bereits, also installieren wir die Paketquelle und aktualisieren das Verzeichnis:

sudo add-apt-repository ppa:rhardy/webconsrp


sudo apt-get update



2. nut installieren:




sudo apt-get install nut




3. Server in den Autostart aufnehmen



4. Treiber konfigurieren



Achtung: Eine Liste der Treiber findet man hier. Meine HP benötigt den Treiber usbhid-ups, dieser funktioniert mit:




port = auto




5. Benutzer einrichten



6. Statusdienst einrichten



7. upssched verwenden



8. Folgende Datei anlegen und ausführbar machen:




/etc/nut/upssched/upsscript



9. Datei mit diesem Inhalt füllen.



10. Rechte anpassen.



11. Datei /etc/default/nut anlegen und diesen Inhalt einfügen.



Nach einem Neustart sollte die USV ansprechbar sein.

Montag, 14. November 2011

FreeNX unter Ubuntu 10.04 LTS

Wozu?

FreeNX ist ein Tool zum Fernzugriff auf den Linux-Desktop, also z.B. Gnome oder KDE. Der Server wird unter Ubuntu installiert, den Client gibt es für Windows, MacOS, Linux und Solaris hier zum Download.

Wie?

Es gibt eine Vielzahl von Beschreibungen für die Installation, keine hat jedoch exakt gepasst für meine Installation:

  • Ubuntu 10.04 Server LTS mit Gnome
  • ssh-Setup mit Key-Authentifizierung (kein putty-Login mit Passwort möglich, nur mit Public/Private-Key)

Irgendwelche Befehle waren immer falsch oder es fehlte etwas (auch in der Kurzbeschreibung der c’t). Aus verschiedenen Quellen habe ich jetzt folgende lauffähige Beschreibung zusammengestellt.

Ablauf am Server

sudo add-apt-repository ppa:freenx-team/ppa

(Port 11371 muss offen sein, um auf den Keyserver zugreifen zu können!)

sudo apt-get update

sudo apt-get install freenx-server

wget https://bugs.launchpad.net/freenx-server/+bug/576359/+attachment/1378450/+files/nxsetup.tar.gz

tar -xvf nxsetup.tar.gz

sudo cp nxsetup /usr/lib/nx/nxsetup

Die erste Frage mit “y” beantworten.

In der Datei /etc/nxserver/node.conf folgende Zeilen auskommentieren und auf =1 setzen:

ENABLE_PASSDB_AUTHENTICATION="1"

ENABLE_SU_AUTHENTICATION="1"

Anschließend zu Sicherheit:

sudo restart freenx-server

Im Verzeichnis ~/.ssh/ die Datei authorized_keys nach authorized_keys2 kopieren.

Nun muss ein User samt Passwort für den nx-Server angelegt werden (kann identisch zum Ubuntu-User sein), mit dem man sich später auch am NX-Client anmeldet. Angenommen der User heißt “aaa”:

sudo nxserver --adduser aaa

sudo nxserver --passwd aaa

Alle Vorbereitungen sind getroffen, jetzt muss man noch aus dem Verzeichnis /var/lib/nxserver/home/.ssh/ den Inhalt der Datei client.id_dsa.key holen.

Ablauf am Client

Nach der Installation des NX-Clients rufen Sie den Connection Wizard auf, geben die erforderlichen Daten an, rufen am Ende die erweiterte Konfiguration auf, gehen dort auf die Schaltfläche “Key” und kopieren in dieses Feld den client.id_dsa.key-Inhalt vom Server. Nun sollte sich eine Verbindung zum Server aufbauen lassen und der Desktop angezeigt werden.

 

Siehe auch:

https://help.ubuntu.com/community/FreeNX

http://wiki.ubuntuusers.de/NX

c’t 2011, Heft 23, S. 172f.

Dienstag, 1. Februar 2011

Adobe Reader X – besser nicht?

Eigentlich sollte der Adobe Reader in Version 10 doch alles besser machen, eine Sandbox sollte verhindern, dass aktive Inhalte der pdf-Dokumente Schaden am PC anrichten können, sprich die Sicherheit des Programms sollte erhöht werden.

Außerdem springen jetzt beim Browser-Plugin beim Versuch, ein pdf zu speichern (Strg-S) oder zu drucken (Strg-P), die Adobe-Routinen ein und nicht die – an dieser Stelle nutzlosen – Browser-Routinen.

Das Funktioniert wohl auch. Allerdings gibt es mindestens zwei – meiner Ansicht nach schwerwiegende - Nachteile der aktuellen Version gegenüber der 9er-Version:

Suchfunktion von Windows 7 durchsucht pdf-Dateien nicht mehr

Wie auch die Zeitschrift c’t in einer “Hotline-Meldung” schreibt, funktioniert die Volltext-Indexierung in pdf-Dateien nach einem Upgrade von Adobe-Reader 9 auf Adobe Reader X nicht mehr! Das entsprechende IFilter-Modul wird von Adobe nicht mehr mitgeliefert! Was auch immer die Firma bei dieser Entscheidung geritten hat, denn die übergreifende einfache Suche in Windows 7 ist eines der Highlights. Und ohne Ergebnisse in pdfs ist sie nur noch die Hälfte wert.

Im c’t-Artikel steht glücklicherweise, wie man das mit Modulen anderer Hersteller nachrüstet.

pdf-Dateien auf Netzwerkfreigaben per nfs werden nicht geöffnet

Auch zu diesem Fehler sagt Adobe wohl: It’s not a bug, it’s a feature! (s. Adobe-Seite)

Wenn man eine auf einer Netzwerkfreigabe (nfs) liegende pdf-Datei per Doppelklick öffnen will, bekommt man die Fehlermeldung “Zugriff verweigert”. Kopiert man sich die Datei jedoch auf den Desktop und öffnet sie dann, funktioniert alles wie gewünscht.

Um in solch einer Konfiguration (bei uns in der Schule der Normalfall) arbeiten zu können, muss man also im Adobe Reader X die Sandbox und damit die erhöhte Sicherheit abschalten:

Bearbeiten – Voreinstellungen – Allgemein – Geschützten Modus beim Start aktivieren – Häkchen entfernen.

Fazit

Wenn man für die Suchfunktion einen Filter eines anderen Herstellers braucht und für den Zugriff auf bestimmte Netzwerkfreigaben auch noch den geschützten Modus abschalten muss, warum sollte man dann nicht gleich auf sichere, schnelle Alternativen inkl. IFilter wie Foxit umsteigen (das IFilter-Modul von Foxit kostet für den Desktop-Gebrauch nichts, man muss sich allerdings registrieren)?